BazisBlog - Eintrag
02. Juli 2009 Alter: 1 Jahre
Die Welt im Ausnahmezustand wegen Michael Jackson
Je länger dieser Ausnahmezustand anhählt umso mehr wundere ich mich über die ganze Aufregung.So toll ich seine Musik auch finde, die Bestürtzung und Trauer in diesem Ausmaß ist für mich unverständlich.
- Er stand doch seit Jahren bereits nicht mehr für die Musik die er damals gemacht hat. Die Trauer und Enttäuschung, dass es keine weiteren Lieder mehr geben wird, hätte schon viel früher einsetzen müssen. Bereits vor dem Prozess um die sexuelle Belästigung eines Junge war doch klar, dass MJ nur noch eine tragische und bemitleidenswerte Kreatur ist. Sämtliche Kreativität war verlorengegangen und sein Geisteszustand war m. E. fragwürdig.
- Seit dem Tod von Lady Di gab es keine solchen Zustände nicht mehr. Aber die war wenigstens noch schön!!! Hoffentlich gehen jetzt nicht alle zum Frisör und wollen Michael Jacksons Haarschnitt (wenn man das so nennen kann) haben...
- 13 Minunten pro Konzert
Zigtausende Menschen habe sich für die Karten seiner letzten Konzerte angestellt und teilweise dafür sogar vor dem Kartenvorverkauf campiert. Ich frage mich nun: Wie fühlt sich jemand der diese Strapazen auf sich genommen hat und erfahren muss, dass MJ planmäßig nur 13 Min. von der 3-Std.-Show auf der Bühne gestanden hätte? Ich wäre mir verarscht vorgekommen. Die Karten sollen schließlich nicht gerade günstig gewesen sein.
Aber das wichtigste ist schließlich, das MJ schonmal 30 Mio. USD bzw. 35 % vorab aus den 85 Mio. USD Kartenerlösen bekommen hat. Bei 50 x 13 Min. liegt der Std.-Lohn bei ca. 11 Mio. USD. Kein schlechtes Geschäft oder? - Vater im Testament nicht berücksichtigt
Skandal! Michael Jacksons Vater geht leer aus. Er wurde enterbt! Weiß man überhaupt ob er rein rechtlich etwas geerbt hätte? Die Tatsache, dass Micheal seinen Vater nicht im Testament bedacht hat, finde ich nur logisch. Jeder normale Mensch geht doch überlicherweise davon aus, dass er seine Eltern überlebt oder?
Ich werde die Hysterie weiter beobachten :-)
Eure Eni